NIG-Schulmuseum wurde eingeweiht

Im Rahmen des Tags der offenen Tür wurde vor den Osterferien unser kleines Schulmuseum mit P1090242 smalleiner Ausstellung zur Geschichte der Schule eröffnet. Es befindet sich im Turm des Hauptgebäudes. Das Turmzimmer war zuvor von den Hausmeistern, Herrn Freier und Herrn Oelmann, liebevoll wieder hergerichtet worden, nachdem es viele lang nur als Abstellraum gedient hatte. Frau Scheer hatte im Hintergrund sehr viel für das Gelingen Gestaltung gearbeitet.

Nun informieren Texte und Bilder über die Entwicklung des NIG über die sieben Jahrzehnte seit 1946 hinweg. Grundlage für die Ausstellung sind die Ergebnisse der ProjektwocheP1090252 small zu Beginn des Schuljahres, in der die heutigen Schüler*innen sich mit der Schulgeschichte beschäftigt hatten und u.a. auch Gelegenheit hatten mit früheren Schüler*innen, die sich als Zeitzeugen zur Verfügung gestellt hatten, zu sprechen. Geboten wird sehr Unterschiedliches: Anekdoten und Geschichten, Zeitzeugenberichte, viele Bilder, Zeitungsberichte – aber auch einige Installationen, die alte Zeiten sichtbar machen.

Die Ausstellung lebt auch von den Exponaten, die Ehemalige uns gegeben haben. Wolfgang Kullig brachte ein Pappschild, mit dem er gemeinsam mit seiner Tochter, die ihr Abi am NIG gemacht hatte, beim Radrennen in der Stadt gegen die drohende Schließeung des NIG protestierte.P1090257 small Von Frau Treptow bekamen wir ein selbst gebasteltes Pferd aus den 1950er Jahren. Frau Wilgeroth schenkte uns eine Kopie ihres Fotoalbums der Schulzeit. Der Ehemaligenverein hatte die digitalisierten Dias von Frau Thömmes zur Verfügung gestellt. Und vieles mehr … Auf diese Weise kam einiges zusammen.

So werden nicht nur alten Zeiten erlebbar, sondern bei den heutigen Schüler*innen P1090260 smallwird sich hoffentlich auch ein Bewusstsein für Veränderungen im Laufe der Geschichte einstellen. Selbstverständlich wird das Museum im Turm auch bei Treffen von Ehemaligen geöffnet sein und hoffentlich  Anlass zu Gesprächen liefern. Und vielleicht bringt die eine oder der andere ja eigene Geschichten und Erinnerungsstücke mit. Wir würden uns sehr freuen.

Markus Weber